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Asbestsanierung
Asbestentsorgung
Asbest

Dächer


Asbest ist ein Naturprodukt, das seinen Siegeszug als Werkstoff in den sechziger
und siebziger Jahren antrat.

Als Asbestzementprodukte wurden verarbeitet:

  • Ebene und profilierte Platten
  • Rohre
  • Formstücke ( Firstkappen, Zahnleisten, Ortgänge )


Verwendet wurden diese Produkte unter anderem in der Dach- und Fassaden-

bekleidung aber auch für Innenbekleidung, Lüftungskanalbau, Ver- und Entsorgung-

sleitungen, Dachrinnen, Blumenkästen etc.

Frühere Asbestzementerzeugnisse wie Dach- und Fassadenplatten und Rohre
enthalten ca. 10% Asbestanteil, der in einer Zementmatrix fest gebunden ist.
Diese Erzeugnisse waren allgemein baulich zugelassen. Seit Ende 1990 sind alle
 in Deutschland gefertigten Hochbauprodukte generell asbestfrei.


Vorschriften:


Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an eingebaueten Asbest-
zementprodukten sind nach der TRGS 519 nur durch sachkundiges Personal
durchzuführen.
Grundsätzlich gilt: Staubbildung vermeiden, keine materialabtragenden Reinigungs-
vorgänge mit Hoch- oder Niederdruckreinigungsgeräten, Schleifgeräten oder
Stahlbürsten; Platten dürfen nicht gebrochen oder sonstiger beschädigender
Behandlung ausgesetzt sein.

Asbestzementabfälle weder werfen noch schütten, zerkleinern oder schreddern.

Anmeldungspflicht:

Gewerbebetriebe müssen die Arbeiten vor Beginn den zuständigen Behörden
( Landesamt für Gesundheit & Arbeitssicherheit, Berufsgenossenschaft, Amt
für Bauordnung & Hochbau ) schriftlich anzeigen.

Entsorgung:


Nach Anzeige der Sanierungsmaßnahme bei den zuständigen Behörden, erfolgt
mit einem objektbezogenen Arbeitsplan unter Beachtung der erforderlichen
Schutzmaßnahmen die Entsorgung des Schadstoffes.
Ausgebaute Asbestzementprodukte werden staubdicht verpackt und zu einer
zugelassenen Deponie transportiert.
Zum Transport der Abfälle sind entweder sogenannte Big-Bags oder geschlossene
Abfallcontainer zu verwenden.
Behälter mit "Asbest-Warnaufklebern" kennzeichnen.